Theater

Der Zauberer der Smaragdenstadt

Termin: Freitag 13.04.2018, 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Schauspiel Leipzig - Große Bühne
Regie: Stephan Beer

Inhalt

Foto zu "Der Zauberer der Smaragdenstadt". Vier Darsteller stehen, grün angeleuchtet, nebeneinander.

„Gibt es noch Zauberer?“, fragte Elli. „Nein, mein Kind. Zauberer gab es einst, doch dann verschwanden sie. Ich wüsste nicht, wer sie noch braucht. Auch ohne sie gibt es Sorgen genug …“ Zur gleichen Stunde saß in einem fernen Lande hinter den hohen Bergen die böse Hexe Gingema in einer tiefen, finsteren Höhle und zauberte. „Uh, diese verhassten Menschen! Entlade dich, Sturm! Brause durch die Welt wie ein reißendes Tier. Zerbreche, zermalme, zerschmettere! Stürze Häuser um, heb sie in die Luft!“ Der Himmel verfinsterte sich, Wolken zogen herauf, der Wind heulte, Blitze zuckten in der Ferne …
Am nächsten Morgen erwacht Elli in einem ungewöhnlich schönen Land, weit weg von zu Hause. Und nur, wenn sie drei Lebewesen bei der Erfüllung ihrer sehnlichsten Wünsche behilflich ist, kann Goodwin, der Herrscher dieses Landes, sie wieder in die Heimat zaubern. Auf ihrer abenteuerlichen Reise zum Zauberer der Smaragdenstadt trifft sie auf drei sonderbare Weggefährten: den Scheuch, eine Vogelscheuche ohne Verstand, den Eisernen Holzfäller, der kein Herz hat, und den feigen Löwen.

Alexander Wolkows bekannteste Erzählung, erster Teil der „Zauberland-Reihe“ und basierend auf dem „Zauberer von Oz“, erschien 1939 zum ersten Mal in der damaligen Sowjetunion. 1959 wurde die Geschichte neu illustriert und erfreute seither mit all ihren Folgebänden und dem charakteristischen türkisfarbenen Einband vornehmlich die in der ehemaligen DDR aufgewachsenen LeserInnen.

Regisseur Stephan Beer, 1977 in Magdeburg geboren, gilt als Spezialist für Bühnenadaptionen von Märchen- und Jugendbuchklassikern. Seine Inszenierungen führten ihn unter anderem an das Theater Magdeburg, das Hans Otto Theater Potsdam, das Badische Staatstheater Karlsruhe und das Theater Junge Generation Dresden. Mit seiner Inszenierung der deutschsprachigen Erstaufführung „Titus“ von Jan Sobrie war Stephan Beer 2007 zum Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen nach Berlin eingeladen. Zuletzt inszenierte er am Schauspiel Leipzig die von Publikum und Kritik hochgelobte Bühnenversion von „Das Dschungelbuch“ im Zoo Leipzig — ebenfalls im Verbund mit Koautor Georg Burger und den beiden Musikern Jan S. Beyer und Jörg Wockenfuß.

Zeitlicher Ablauf der blindengerechten Bühnen- und Stückeinführung (bei einem abweichendem Vorstellungsbeginn verschiebt sich der Zeitplan dementsprechend):

17:45 Uhr: Treffpunkt Kassenfoyer

18:00 Uhr: Blindengerechte Bühnenführung

18:15 Uhr: Blindengerechte Stückeinführung inkl. Stoffproben der Kostüme (ca. 20 Minuten), im Anschluss Ausgabe der Empfangsgeräte

19:10 Uhr: Öffnung der Saaltüren

19:20 Uhr: Beginn der Audiodeskription mit Begrüßung durch die Live-Sprecherin, Beschreibung des Bühnenbildes, der Kostüme und des Erscheinungsbildes der Figuren

19:30 Uhr: Stückbeginn

Weitere Informationen zur Audiodeskription im Schauspiel Leipzig:
http://www.schauspiel-leipzig.de/service/audiodeskription-simultanuebersetzung/audiodeskription-simultanuebersetzung/

Link

Website zum Stück

Adresse und Anfahrt

Schauspielhaus
Bosenstraße 1
04109 Leipzig

Anfahrtsbeschreibung:

http://www.schauspiel-leipzig.de/service/service-haus/spielstaetten/

Tickets

Telefon: +49 (0)341 12 68 168 
Faxx: +49 (0)341 12 68 169
Mail: besucherservice@schauspiel-leipzig.de